09.03.2017‭ ‬und‭ ‬10.03.2017‭ ‬-‭ ‬Eine Seefahrt die ist lustig,‭ ‬eine Seefahrt‭ ‬-‭ ‬die macht ganz weiß im Gesicht

Nachdem der Wind in den letzten Tagen seine ganze Macht gezeigt hatte,‭ ‬hatten wir uns nach der ersten Fährfahrt schon sorgen um unsere Mägen gemacht.‭ ‬Auch Fokko und Gunhild hatten sich so ihre Gedanken gemacht.‭ ‬Als wir aber in Picton ankamen,‭ ‬wehte nicht der Hauch einer Brise um unsere hübschen Nasen.‭ ‬Wir nutzten die Wartezeit und schrieben eine eMail an Eurocamper in der wir die Mängel aufzählten die uns so einiges an Zeit gekostet hatten.‭ ‬Wir hatten lange nachgedacht ob wir rummäkeln wollen,‭ ‬aber bei dem Haufen Zaster den wir den Kollegen rübergeschoben hatten,‭ ‬fanden wir unser freundliches und sachliches Schreiben angemessen.

Die Fähre hatte dann leider‭ ‬1,5‭ ‬h Verspätung,‭ ‬aber immerhin gab es im Wartebereich einen Spielplatz,‭ ‬so dass es weder Jaron,‭ ‬noch seinen Eltern langweilig wurde.‭ ‬Irre was der Kleine schon alles anfangen kann mit den Geräten und immer wieder herrlich zu sehen,‭ ‬wie angstfrei unser Jüngster ist.‭ ‬Da klettert er über der Rutsche auf der Plattform rum,‭ ‬entscheidet sich dann selbst die Beine die Rutsche runter zu hängen und liegt dann auf dem Bauch,‭ ‬guckt Rike fröhlich an,‭ ‬lässt los und rutscht die Rutsche runter.‭ ‬Alles aus freiem Entschluss.‭ ‬Danach muss man umgehend wieder unten auf das Spielgerät klettern und laut die nächste Partie einfordern.

So verging die Zeit schnell um wir konnten um‭ ‬15:30‭ ‬Uhr das große Schiff entern.‭ ‬Diesmal war deutlich mehr frei und wir bekamen einen gemütlichen Platz mit Couch und Sesseln.‭ ‬Bei Sonnenschein genossen wir die Fahrt durch die wundervollen Sounds,‭ ‬Meeressäuger konnten wir indes leider nicht sichten.‭ ‬Und dann kam die offene See,‭ ‬kaum hatten wir die schützenden Meeresarme verlassen schaukelte der Riesenpott rauf und runter und Fabian wechselte die Gesichtsfarbe.

Sauer auf die Unzulänglichkeit seines Gleichgewicht-‭ ‬und Magensystems verbrachte er die Überfahrt überwiegend stehend mit Blick auf den Horizont,‭ ‬so gings.‭ ‬Zum Glück hatten die anderen keine Probleme,‭ ‬insbesondere Jaron schlief unbeeindruckt auf der Couch ein.‭
Für die Übernachtung quetschten wir uns dann zwischen zwei andere Wohnmobile am Yachthafen von Wellington,‭ ‬auch diesen Stellplatz kannten wir schon.

faehre j

Da steht der Kleine ganz alleine

Eigentlich hatten wir geplant am nächsten Morgen mit Rikes Eltern in den botanischen Garten zu gehen,‭ ‬aber daraus wurde leider nichts.‭ ‬Schuld war eine Kombination aus‭ ‬mangelnden Parkplätzen und Lauffaulheit.‭ ‬Während Gunhild und Fokko also in Wellington blieben fuhren wir zum Waikanae Beach und fanden zu dritt Platz unter dem Sonnenschirm,‭ ‬der hier dringend nötig war.

Nach einigen Mußestunden mit baumelnder Seele‭ ‬-einfach herrlich an diesem wunderschönen einsamen Strand-‭ ‬fuhren wir weiter zu unserem Stammplatz vor Kapiti Island.‭ ‬Natur und Landschaft hatten uns letztes Mal schon fasziniert und das Panorama vor dem Naturschutzgebiet hatte nichts von seiner Magie verloren.‭ ‬Vielleicht ein bisschen zufällig,‭ ‬aber Jaron machte hier seine ersten beiden Schritte ohne Hand und ganz alleine.‭ ‬Total aufregend.

island nordinsel westküste j 2island nordinsel westküste 2pukeko

Neben vielen anderen Seevögeln hier auch ein Pukeko

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