09.06. bis 12.06. – Umea, Kultur und Fieber

In Umea besuchen wir das Västerbotten Museum (sehr interessant), sehen den ältestens Ski der Welt und bummeln ein bisschen. So richtig charmant wirkt die junge Universitätsstadt auf uns nicht, aber es gibt Kulturprogramm in Hülle und Fülle und wohl eine gute Gastronomie-Szene. Hier muss man wohl ein bisschen tiefer eintauchen um die schnell wachsende Stadt richtig kennen zu lernen. Der Kultur nicht genug, sehen wir uns abends noch uralte Felszeichnungen an. Die Gedanken an das prähistorische Leben faszinieren uns immer wieder.

 

Leider müssen wir in den beiden folgenden Tagen unseren Plan ein wenig ändern. Unsere Kleinste hat Fieber und mit einem kranken Säugling wollen wir nicht ins schwedische Hinterland. Wir lassen es ruhig angehen und gönnen unserer schlappen, aber ausgesprochen tapferen Tochter viel Ruhe. Fabian bekommt ein Beil Made in Sweden zum Geburtstag und wir sehen uns bei Sonnenschein den Skulpturenpark an. Sonne am 10.06.? Mal eine Frage an die Familie Kowalski: „Gabs das schon mal?“ 😉

Aufgrund von Elisas Zustand nehmen wir schon wieder einen Campingplatz in Anspruch und finden einen schönen Ort nördlich von Umea, nachdem wir einen vollen Platz links liegen lassen mussten. Man weiß eben nie wofür etwas gut ist, auf unserer „Notlösung“ treffen wir ein nettes Paar aus der Tschechei mit einem wirklich coolen T4 Syncro.

 

Wir gondeln nur ein paar Kilometer weiter und stellen uns, immer noch in unmittelbarer Nähe zur Zivilisation, an einen hübschen See. Jaron und Fabian nutzen Beil, Säge und Feuerstelle, es gibt leckere Linsensuppe. Zum Glück steht hier, wie auch an vielen anderen einsamen Orten ein Plumsklo. Das sinnvolle Konzept verhindert, dass die Plätze verschmutzt werden und erinnert uns sehr an Neuseeland.

 

Elisa entfiebert und bekommt ein Exanthem – einen Ausschlag. Wunderbar, hat sie das Thema Dreitagefieber also abgehakt. Jetzt machen wir ein paar Kilometer landeinwärts Richtung E45. Am Abend erreichen wir einen schönen Platz am Fluss, Schwärme von Mücken sorgen dafür, das wir leider leider 😉 wieder ein Feuer anzünden müssen. Herrlich das neue Beil.

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angekommen in Lappland

Gar nicht so herrlich finden wir, dass das Telefonat mit den Traumfängern von dietraumfaenger.eu ergibt, dass wir uns wohl doch nicht treffen. Bei Instagram hatten wir diese Familie entdeckt und da sie gerade auf der eigenen Elternzeitreise in der Nähe unterwegs waren, wollten wir die Fünf eigentlich treffen. Schade, aber auch nicht so schlimm – dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch.

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