13.06. bis 15.06. – Muddus, Abisko und Traumfänger in Norwegen

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Es zieht uns nach Norwegen. Haben wir es mit den Kilometern bisher sehr entspannt angehen lassen, schaffen wir an diesem Tag eine tüchtige Strecke. Es bleibt aber Zeit für eine kleine Wanderung im Norden des Muddus Nationalparks. Ihr merkt, die Nationalparks haben es uns angetan, wir können es nur empfehlen selbige in Schweden zu Besuchen. Die tollen Wanderungen sind gut markiert und im Naturum, dem Zentrum, gibt es immer interessante Informationen. Naja, die kleine Tour auf den Oarjemus hat uns jedenfalls überrascht –von dem kleinen Gipfel hat man eine eine tolle 360° Sicht über die typische Landschaft Lapplands und den Nationalpark. In dieser Weite kommt man sich klein vor und wir sind auch froh, dass es doch noch Wildnis gibt auf dieser Welt.

So ganz nebenbei passieren wir den Polarkreis und Fabian ist das erste mal in seinem Leben in der Arktis. Wir übernachten noch einmal in einem Forstwegwendekreis, da uns bei der Pause am See zuvor, viel zu viele Mücken das Entspannen vermiest haben. Jaron hat hier viel Platz um ungestört sein Laufrad zu bewegen. Das macht er dann auch noch am nächsten Morgen und hetzt Fabian ein ganzes Stück über die Schotterpiste, bis Rike und Elisa im Bulli die Jungs dann einholen.

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Wieder ein Volltreffer ist der Abisko Nationalpark. Auch hier kann man perfekt mit kleinen Kindern wandern. Naja, jedenfalls fast perfekt. In der Nähe des Canyons mit einem beeindruckenden Wasserfall gehören die Kleinen an die Hand. Der See dahinter, übrigens der zweittiefste Schwedens, ist dafür um so entspannter und – erst seit kurzem eisfrei. Teilweise ist er bis in den Juni zugefroren. Wir finden neben vielen anderen Campern einen Platz in erster Reihe auf einem p4night. Wenn man seine Augen über die – wieder einmal – unvergleichliche Aussicht schweifen lässt, kann man die weißen Dickschiffe gut vergessen. Der Abend endet draußen – im T-Shirt – in der Arktis.

Ein weiteres sehr erfreuliches Detail: Am nächsten Tag treffen wir dietraumfaenger.eu Nora, Marius, Mio, Lasse und Emil zufällig bei einem Stopp am See. Eigentlich war ein Rendezvous erst für später geplant. Das Fabian gerade in Unterhose aus dem eiskalten, teils zugefrorenem See kommt, tut der Freude, zum Glück, keinen Abbruch. Die Traumfänger hatten sich von unserem Senja Virus infizieren lassen und ihre Pläne geändert, so dass wir die sympathische Familie doch treffen durften. So viel vorneweg: Im Laufe der Begegnung wurde es klar, dass es doch sehr schade gewesen wäre, hätten wir diese lieben und auch beeindruckenden Menschen nicht getroffen.

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der „Badesee“

Der Rest des Tages bleibt erfreulich, wir kaufen in Riksgränsen ein und fahren danach durch bergige, wunderschöne Landschaften bei blauem Himmel und Sonnenschein. Norwegen begrüßt uns auf beste Art und Weise. In Narvik besorgen wir uns eine Festplatte (wir sichern unsere Fotos gerne doppelt, danke Jakub) und dann – dann kribbelt es. Eine angenehme Aufregung hat uns ergriffen, der Puls ist etwas schneller und die Freude ist groß, als wir über die Brücke  auf die Insel Senja fahren. Wir haben unser Sehnsuchtsziel erreicht, das, von dem wir immer gesagt haben: „Mal schauen ob wir so weit kommen.“ Immer mit dem Hintergedanken: hoffentlich kommen wir da an.

Wir werden nicht enttäuscht, die Aussicht von der Brücke Verspricht warme Tage in der Natur und entspanntes Fahren auf dem Eiland nördlich der Lofoten, das noch immer als Geheimtipp gilt. Ungefähr 3000 km sind wir jetzt von zu Hause weg und haben den nördlichsten Punkt der Reise erreicht.

Die lieben Traumfänger treffen wir auf dem Senja Camping. Die Jungs verstehen sich sofort gut und die beiden Brüder integrieren unseren „Großen“, der jetzt der Jüngste in der Clique ist, vollkommen unkompliziert. Der Campingplatz ist indes ein Spieleparadies. Ein riesiges Hüpfkissen und jede Menge Tiere, von der Ziege bis zum sprechenden Papagei, sorgen für pausenloses Vergnügen.

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