17.06. bis 19.06.2019 – Senja, vom Seglar und Fjorden

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So schön der Abend war, so sorgenvoll beginnt der nächste Morgen. Unserer kleinen Tochter geht es nicht gut und wir entschließen uns, um 06:30 Uhr den Platz zu verlassen und nach Tromsö zu fahre. Dort gibt es eine Universitätsklinik. Das bedeutet etwa drei Stunden Autofahrt. Zum Glück kristallisierte sich während der ungewollten Tour heraus, dass Elisa „nur“ Rückenschmerzen hat und nicht wie befürchtet schlimme Bauchschmerzen. In Tromsö finden wir eine Osteopathin, die sich unserer Elisa annimmt und ihr wirklich helfen kann. Erleichtert treten wir zügig die Rückreise nach Senja an.

Hatten wir auf der Hinfahrt auf die Fähre Bremsholmen nach Botnhamn verzichtet, nutzten wir jetzt die Überfahrt um die Strecke zu verkürzen. Die Fahrt von dort in den Süden der zweitgrößten Insel Norwegens ist eine enthusiastische Empfehlung wert. Die Zahl der Fotopausen war noch höher als sonst. Hier reiht sich ein großartiges Panorama an das andere und man weiß vor lauter Bewunderung gar nicht, wohin man seinen kleinen menschlichen Blick wenden soll.

Das Wetter passt zur erlösenden Stimmung und unser neuer Treffpunkt mit den Traumfängern reiht sich nahtlos ein in die magischen Erlebnisse des Tages. Am Ersfjord begrüßt uns eine unwirkliche Stimmung, die mächtigen Berge neben dem Fjord erstrahlen in dem zauberhaften Licht der Mitternachtssonne. Grün und Blau zeichnen ein wunderhaft natürliches Gemälde und ein zeitloser wilder Geist durchdringt die Atmosphäre.

Wir sind nicht die Einzigen, die es an diesem Abend zum Ersfjord zieht und so genießen noch andere Menschen in Campern und Zelten den Frieden dieses Ortes. Am nächsten Tag steht wieder wandern auf dem Programm. Über Stock und Stein mit schwierigen Kletterpartien gelangen wir zum Sattel unter dem Seglar, dem wohl bekanntesten Berg Senjas. Hier machen wir Pause und die Kinder können toben. Marius besteigt noch den Gipfel.

Wir machen einen kleinen Abstecher in das niedliche Fischerdorf Husoy und überlegen dann wo wir schlafen. Nachdem uns ein Übernachtungsplatz nicht gefällt, wirft Fabian einen Vorschlag in die Runde. Ein See im Nordosten Senjas sah bei Google Earth vielversprechend aus. Der Weg zum See entpuppt sich allerdings als anspruchsvolle Strecke nahe an echtem Offroadfahren. Das ist dann doch zu viel für den Transit Waldemar und so stellen wir uns eng und gemütlich an den Anfang des Weges neben eine Schotterstraße.

Wir müssen uns trennen. Die Zeit mit den Traumfängern war für uns wunderbar. Jaron konnte neue Spielkameraden finden und beide Familien waren sich einig, dass man sich nicht zum letzten mal getroffen hat. So war Instagram wirklich etwas wert, wir haben neue Freunde gefunden. Während dieTraumfaenger.eu die Fähre nach Bremsholmen nehmen um über Tromsö nach Finnland zu fahren, setzten wir unseren Weg in Richtung Süden fort. Eine Wanderung bei Hamn i Senja beschert uns erneut unfassbar schöne Landschaften und wir finden wieder einen schönen Platz für die Nacht. Leider verlässt uns jetzt bald das Wetterglück und es wird kalt und regnerisch.

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