07.01.2017 – Sand ist gar nicht so schlecht, Australier auch nicht

Was mussten wir noch machen um zu frühstücken? Genau, wir mussten noch eine gute Aussicht finden. Dafür war es lediglich notwendig die 473m zum anderen Ende des Ortes zu fahren und uns an den Strand zu stellten. Dort gab es auch wundervolle Plummsklos und eines der vielen „Camping verboten“ Schilder.
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Frisch gestärkt konnten wir den Weg zum Karikari Beach jetzt ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen und erreichten den riesigen weißen Sandstrand bei strahlendem Wetter in der Mittagshitze. Der Weg runter zum Strand war recht lang und so nahmen wir wie so oft unsere Wertsachen und natürlich Schwimmsachen mit. Und erneut kam es zu einer epischen Konfrontation der scheinbar unversöhnlichen Giganten: Jaron gegen den Sand. Aber, oh Wunder, diesmal war es gar nicht mehr so schlimm, man konnte sogar ein bisschen in dem suspekten Ministeingemisch krabbeln.
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Karikari beach

Nichtsdestotrotz konnten wir den einsamen Strandaufenthalt nicht lange genießen, die neuseeländische Sonne und ein müder Sohn zwangen uns zum Rückzug. Fabian hatte das Glück noch in Ruhe ein paar Züge schwimmen zu können bevor auch er den schmerzhaften Rückweg antreten musste. Schmerzhaft weil der Sand mittlerweile so heiß war, dass selbst die Flipflops  keinen ausreichenden Schutz mehr boten.

Oben wurde ich dann mit den Worten:“Doesn‘t look this familiar to you?“ begrüßt. Ein Päärchen, sie Kiwi er Australier hatten sich neben uns niedergelassen mit dem gleichen Campermodell wie wir es gemietet hatten. Der kontaktfreudige Flugzeugmechaniker schaffte dann, worum sich die netten Leute von Eurocamper vergeblich bemüht hatten, er fand den Fehler im System. Also im System unseren Gasofens, welcher sich als verstopfte Düsen demaskierte. Mit viel Freude und Elan reparierte der Experte unseren Gasofen, als „Aircraftmechanic“ hat man natürlich immer Werkzeug dabei.karikari-vans

Links wir rechts die Australier

Während Jaron schlief konnten Rike und ich uns entspannen und literarisch mit Blog und Tagebuch tätig werden. Den Tag ließen wir mit leckeren Wraps und köstlicher Limonade bei einem spektakulären Sonnenuntergang ausklingen. Damit nicht genug, mitten in der Nacht besitzt Rike die Unverschämtheit mich zu wecken. Da schläft der Kleine endlich so gut wie durch und dann fängt die Frau damit an. Als Rike mir dann allerdings den beeindruckenden Sternenhimmel zeigte konnte ich mich nur bedanken. Hier bekommt das Wort Milchstraße nochmal eine ganz andere Klarheit.karikari-beach-2

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