12. – 13.01.2017 – Ein gerissener Kerl und Gingerbier

Am nächsten Tag konnten wir in Ruhe mit Keeley Frühstücken, das heißt, wir hatten unsere Ruhe, Keeley war schon mit den Hunden draußen, hatte den Tag für die Mädels organisiert, sich schick gemacht für die Arbeit und Obstsalat für uns. Das kam auch Jaron zu Gute, der eine klare Vorliebe für Erdbeeren hat (hier ist noch Erdbeerzeit 🙂 .

Als Keeley und Kai aus dem Haus waren, wurden die Mädels etwas später von der Großmutter abgeholt, Eva hatte ein Date in der Mall, da waren wir allein im Haus. Wir packten in Ruhe zusammen, nahmen die Wäsche ab und machten uns auf den Weg zum Flughafen, immerhin lag da ja noch ein bisschen Gepäck von uns.

Wie bekannt sind Flughäfenplätze teuer, aber die Flughafenkiwis hatten die Rechnung ohne den gewieften Kowalski gemacht. Nachdem Fabian Rike rausgelassen hatte, stellte er sich erst mal auf den Kiss and Ride Parkplatz und begann Jaron zu fütten. Natürlich kam schnell eine Aufseherin um uns zu vertreiben, aber erst mal muss man ja das Baby füttern, sonst schreit es weiter (nicht mal gelogen). Dann habe ich rausgefunden, dass man auf  allen Parkpltäzen 10 min für umme parken kann. Die Kiwis schreiben dann übrigens wirklich so was auf Schilder wie „Enjoy 60 minutes of parking“.  Ha, ich bin einfach von einem Parkplatz auf den anderen gefahren bis Rike fertig war.

Es gelang uns mühelos Crashpad und Buggy in unser Logistiksystem zu integrieren, wir hatten da noch zwei Slots frei. Die Straße führte uns nun nach Raglan, wohl einer der bekanntesten Surfspots weltweit, wenn man den Reiseführern glauben schenken will. Dort übernachteten wir auf einem günstigen Campingplatz und frecherweise hat es dann tatsächlich mal geregnet.
raglan-vater-und-sohn-am-zaunraglan-surf-beach

Strände von Raglan

Wieder mal aufgeladen mit Eindrücken von tollen Stränden und beeindruckenden Wellen, fuhren wir weiter gen Kawhia. Wir ließen den Tag gemütlich angehen und machten einen gemütlichen Roadtrip draus. Rike war trotzdem ein bisschen angespannt, da wir die Stelle passierten, an der sie sich vor 7 Jahren mit einem Isuzu Bighorn mal überschlagen hatte und 10m in die Tiefe gestürzt war. Gravelroads können sehr tückisch sein.

Wir blieben unversehrt schließlich fuhren wir dead slow und konnten uns somit einen weiteren netten Wasserfall, den Bridal Veil Fall ansehen. Der Roadtrip endete am Oparau Roadhouse, wo wir mit schöner Aussicht über einen Fluss nächtigen konnten. Hier kann man einfach so für umme stehen, darf  die Toiletten, den Strom und das WLAN benutzen ohne dass man gezwungen ist in dem zugehörigen Laden etwas zu kaufen. Dort gibt es fast alles, von der Limo bis zur Angelrute.
bridal-veil-falls
Wir kauften dann eine eben solche, also eine Limo, und ein Gingerbeer welche wir uns während des Kochens zu Gemüte führten. Vom netten Besitzer wurden wir auf die Babykatzen hingewiesen, die sich dann Jaron in Ruhe ansehen konnte. Gingerbeer ist übrigens ziemlich lecker und hat keenen Alkohol. Bis bald.roadhouse-oparau

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