28.01.2017 – Howdy partner

Genau vor einem Monat waren wir losgeflogen uns Jaron war genau 11 Monate alt. Ein Jubiläumstag also. Nachdem wir den Tag in dem schönen Tag wieder mal gemütlich angegangen waren, packten wir den Rucksack und Jaron auf die Rücken und liefen in dem Traumtal am Fluss entlang und durch Wälder Richtung Lake Daniell. Die Strecke von 8,3 km planten wir ohnehin nicht ganz zu laufen, also machten wir schätzungsweise bei der Hälfte der Strecke eine sonnige Pause an einer Lichtung am Fluss. Zeit für Oatbars, Äpfel und Fotos.
marble-hill-pause-rike

Sonnige Pause

Zurück im Wagen erwarteten uns weitere Traumhafte Straßen auf dem Weg über den Lewis Pass nach Hanmer Springs. Eine von Rikes alten Couchsurflocations die wir mit der entsprechenden Nostalgie würdigten. Als erstes wollten wir uns den Freedom Camping Platz nahe der Stadt angucken, mussten jedoch fest stellen, dass dieser geschlossen ist. In einem sehr improvisiertem Schild stand in Handschrift eine Alternative eher schlecht als recht beschrieben, aber immerhin es stand eine da.

Wir fotographierten das Schild und machten erst mal ein Picnic auf der großen Wiese nebenan. Bei milden Temperaturen im Schatten hatte auch unser Kleiner jede Menge Platz sich auszutoben. Als alle gesättigt waren spazierten wir noch ein bisschen durchs Örtchen, besichtigten eine alte Psychiatrie und fanden zufällig die Bibliothek mit WLAN.

Bei fortgeschrittener Zeit war es nun aber langsam mal von Nöten den Übernachtungsplatz aufzusuchen. Wir schätzten den groben Ort in der Navikarte feststellen und sahen uns an was das Gerät ausspuckte: 10km – eine Stunde. Oha, was soll das für eine Straße sein? Wir merkten schon sehr bald was das für eine schmale Straße ist die sich in Serpentinen den St. James Pass hochwindet. So eine enge Straße waren wir in Neuseeland bis jetzt noch nicht gefahren, aber dafür war alles Schotter mit großen Schlaglöchern und wir hatten nur wenig Benzin 😉 Fabian hatte seinen Spaß an der kleinen und feinen Gravelroad und alle zusammen eine fantastische Aussicht.
hanmer-springs-bergroute

links im Bild die abenteuerliche Schotterpiste

Angekommen an der St. James Station in einem traumhaften Hochtal mit Bach, Wiesen, Weiden, Bergen und allem was dazu gehört, suchten wir uns einen einsamen und schönen Platz für unser Abendessen auf einer frei zugänglichen Kuhwiese. Diese war aktuell offensichtlich nicht benutzt und wir wollten ja hier nur kurz essen. Dies taten wir mit etwas gestörtem Genuss, Sandflies und ein Jaron mit schlechter Laune machten uns das Leben ein klitzekleines bisschen schwerer.

Der Schlafplatz an der St. James Station selbst war auch gut, allerdings brauchte Fabian das erste mal Oropax, da neben an einige, in die Jahre gekommenen, Cowboys mit reichlich Bier in einem großen Pferdewagon mit Schlafabteil feierten. Howdy Partner.

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