07.02.2017 und 08.02.2017 – Blue as can be

Am 07.02. passierte nicht viel. Wir entledigten uns unseren Mülls auf dem Campingplatz und füllten die Wasservorräte wieder auf. Auch die restlichen Sachen die man so braucht um sich zu verpflegen und das Baby zu putzen besorgten wir uns. Auch wenn das Wetter nicht bestens war und wir nichts besonderes gemacht hatten, konnten wir es genießen all diese Sachen, die ja auch notwendig sind, in aller Ruhe und ohne Zeitstress erledigen zu können. Bei all den Highlights die wir hier am laufenden Band um die Ohren geworfen bekommen, muss man auch mal nen bisschen Pause haben.

Der Übernachtungsplatz war aber trotz allem klasse. Man hätte zwar mit Allrad noch besser stehen können, aber wir waren ganz alleine an einem riesigen Strand. An Selbigem konnten wir dann am nächsten Morgen mal wieder Hallo zu unseren kleinen Begleitern sagen. Ihr ahnt es vielleicht? Richtig, es war als würden uns die Hectors verfolgen. Diesmal war sogar eine Mutter mit Jungtier dabei. Wie schön!
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Der nun angebrochene Tag hat es also highlightmäßig wieder in sich – was für ein Start und es sollte traumhaft weiter gehen. Wir fuhren bis zum Lake Tekapo der uns bei Sonnenschein in einem unfassbaren Blau begrüßte. Falls jemand denkt wir hätten die Fotos bearbeitet – haben wir nicht. Nach einer kurzen Pause am Ostufer fuhren wir vorbei an einer kleinen beliebten Hochzeitskapelle, wohl sehr bekannt in NZL, zum Westufer.
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Hier gönnten wir uns eine entspannte kleine Wanderung über eine Halbinsel, die von gefühlten 100 Fotopausen unterbrochen werden musste. Einfach mal wieder überwältigend die Landschaft mit dem blauen See. Natürlich kam Jaron auch auf seine Krabbelkosten und blickte erstaunt einem älteren Paar aus Frankreich hinterher, die sich ein bisschen Sorgen machten weil Jaron so viel „Dreck“ aß.
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Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns auf den Weg ein kleines Abenteuer zu erleben. Auf einer wirklichen Nebenstrecke überquerten wir die Hügel auf einer tollen Schotterpiste. Erneut hatte Fabian penibel auf den Benzinstand geachtet. In einigen Serpentinen kamen wir zum höchsten Punkt und blickten immer wieder gespannt aus dem Fenster, denn gleich müsste man ihn sehen können – Aoraki (Mt. Cook), mit 3750m der höchste Berg Neuseelands. Und da war er dann auch, mit einem einzigartigen Blick den wir von unserer Pistenstrecke so nicht erwartet hatten.

Glücklich mit ein paar tollen Fotos im Kasten machten wir uns dann auf die Suche nach einem ganz besonderen Übernachtungsplatz. Schon bei unserem letzten Urlaub im Paradies folgten wir der Empfehlung von Benni und Yannik, eine kleine und geheime Toilette am Ostufer  des Lake Pukaki aufzusuchen. Ihr denkt jetzt vielleicht – warum sollte man ein Klo suchen? Nun, das letzte Mal hatten wir keinen tollen Camper sondern ein Zelt und einen unfassbar nichtssagenden Nissan Tuda. Das heißt, dass Freedom Camping nur neben einer Toilette erlaubt ist, um sich kurz zu fassen.
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Jetzt muss man aber dazu sagen, dass diese Toilette von einer Schotterstraße ausgeschildert ist, wer sich jetzt noch traut ca. 80m über einen wüsten Feldweg mit Stock und Stein zu fahren biegt um die Ecke und hat eine fantastische Aussicht über den See auf einer Lichtung mit Birken und einem kleinen privaten Strand. Wer auch immer da diese Toilette hingestellt hat und sie mit Klopapier versorgt, wir danken ihr oder ihm.

Übrigens, der Stellplatz da ist super und wenn man jetzt einen Allradwagen mit ein bisschen Bodenfreiheit hätte, ja dann hätte man die Stellplatzsituation sogar noch optimieren können. Das war aber keineswegs nötig, wir fühlten uns Pudelwohl und sogar die Sandflies ließen uns in Ruhe die Landschaft und Einsamkeit genießen. Wir feierten diesen Tag mit einem guten Porter Bier aus Dunedin und Cidre mit Blick auf Aoraki.

 

 

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