27.02.2017 – Most scenic drive

Nach dem Frühstück trennten sich dann die Wege von uns und Rikes Eltern vorerst wieder. Die Beiden wollten wandern, während Rike und Ich einen der Boulderspots ausprobieren wollten. Direkt beim Klettergebiet der Hospital Flats, hier gibt es übrigens unzählige Routen in spektakulärem Fels, liegen auch ein paar Brocken an denen man ohne Seil herumklettern kann.

Das Crashpad wollten wir dabei aber nicht missen. Trotz der Hitze versuchten wir uns an dem tollen Gestein. Was genau es war wissen wir nicht, wir glauben die Kiwis nennen es Schist. Fasst sich jedenfalls viel besser an als abgewetzter Kalkstein.
Bouldern Hospital Flat

Ein wenig dehydriert und gezwungen von der frühen Nachmittagssonne beendeten wir dann die Boulderei und fuhren nach Wanaka. Ein erfrischendes Bad im See tat uns beiden gut und belebte die Geister. Im Newworld deckten wir uns dann mit Vorräten für die Westküste ein und brachen in selbige Richtung auf.

Die Straße nach Haast kann man mal wieder nur mit Superlativen beschreiben. In der einsamen Gebirgswelt fährt man durch verwunschene Täler entlang an unberührten Seeufern mit kristallblauem Wasser und beeindruckenden Bergen. Wir erfreuten uns träumend an dem Panorama und machten mehrfach halt um zu fotographieren. Dabei fiel uns auf, dass wir es uns bis jetzt nicht ganz klar gemacht hatten, was die dünne Besiedlung von Neuseeland bedeutet. Z.b. dass diese Seen und Täler nahezu menschenleer sind. Keine Motoren auf den Straßen zu hören, keine Segel auf den Seen gedrängt, keine Flüsse begradigt und keine teuren Lofts mit Seeblick. Einfach einmalig – wir sind dankbar dies erleben zu dürfen.

Lake Hawea

Der traumhafte und einsame Lake Hawea

Bei der ganzen Träumerei mussten wir uns dann ein bisschen sputen um am vereinbarten Platz einigermaßen rechtzeitig wieder mit Rikes Eltern zusammen zu treffen. Wir kamen zwar spät an, aber das war nicht weiter schlimm, der Platz stand unter der uneingeschränkten Herrschaft der Sandflys, an draußen sitzen war nicht zu denken und Rikes Eltern entschieden sich dann die Nacht getrennt von uns auf einem Campingplatz zu verbringen.

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