13.03.2017 – Berliner in Neuseeland

Der Wetterbericht hatte leider Recht behalten,‭ ‬die heiligen Berge zeigten sich weiter mit ihren edlen Köpfen in den Wolken.‭ ‬Bei nur kleinen Nieselintermezzi entschieden wir uns eine kleinen Wanderung zu den Taranaki Falls zu machen.‭ ‬Ausgerüstet mit allem Regenequipment marschierten wir von unserem Camp los und hatten ziemliches Glück.‭ ‬Immer wieder zeigten sich blaue Himmelsfetzen,‭ ‬auch wenn wir kunstvoll die eine oder andere große Pfütze überwinden mussten.

Der Wasserfall selber hat uns gut gefallen,‭ ‬man konnte‭ ‬ihn‭ ‬sowohl von unten,‭ ‬als auch oben bewundern.‭ ‬Gewundert haben wir uns auch über die Fragen einiger anderer Wanderer.‭ ‬Der leichte Rundweg dauert etwa zwei Stunden,‭ ‬ist mehrfach ausgeschildert und mehrfach ist erwähnt dass es ein Rundweg ist.‭ ‬Trotzdem wurden wir mehr als einmal gefragt,‭ ‬wie lange es noch bis zu den Falls dauert oder ob man den Weg auch zurück gehen muss oder ob es vielleicht einen anderen Weg gibt.

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Ganz im neuseeländischen Stil antworteten wir heiter,‭ ‬freundlich und verbindlich und hoffen,‭ ‬dass man uns unserer Verwunderung nicht allzu deutlich ansehen konnte.‭ ‬Ein kleines bisschen gutmütige Lästerei hinterher konnten wir uns aber nicht verkneifen.‭ ‬Ein bisschen ratlos was wir nun mit dem Rest des Tages anfangen sollen.‭ ‬entschlossen wir uns einfach noch eine Nacht auf dem sympathischen und praktischen Platz zu verbringen.‭ ‬So konnten auch Rikes Eltern wieder zu uns stoßen.

Noch ein weiteres Gutes hatte dann der Abend,‭ ‬wir lernten Kristin,‭ ‬Hoa und ihre Tochter Lianh kennen.‭ ‬Die drei wohnen in Berlin und nutzten auch die Elternzeit für eine größere Reise.‭ ‬Wir unterhielten und prächtig und bekamen gute Wandertipps für Korsika.‭ ‬Die schöne Mittelmeerinsel stand ja ohnehin schon auf den Reiselisten und hat sich dort nun weiter verfestigt.

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